top of page

Die Rolle

GESTALTER:IN

 Bringt Ideen ins Handeln.

Logo Wachstums-Quadrat

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht – sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer..“

​

[Seneca]

Abstrakte Wolken

Insights 

Kurzbeschreibung

Gestalter:innen schaffen Wirklichkeit und bringen Energie ins System. Sie übersetzen Ideen und Visionen in konkrete Schritte. Sie stehen für Fortschritt und wirken zuversichtlich, pragmatisch und mutig.

Wirkung im Innen & Außen

→ Internal: Übernimmt Verantwortung für die eigenen Gedanken, Gefühle und Entscheidungen.

​

→ External: Lädt andere Menschen ein bzw. ermutigt oder inspiriert sie, aktiv zu werden, statt auf bessere Umstände zu warten.

Abgrenzung zur Drama-Rolle

Das Opfer sucht oft Mitleid und bleibt in der Starre der Ohnmacht gefangen. Gestalter:innen hingegen stärken Selbstwirksamkeit, statt sich zum Knecht der Umstände zu degradieren. Sie handeln in dem Bewusstsein, die Welt um sie herum gestalten zu können - trotz widriger Umstände.

Wachstumstreiber 

  • Selbstwirksamkeit → "Ich kann etwas bewirken."

​

  • Optimismus → Schwierigkeiten sind Herausforderungen, keine Endstation.

​

  • Stärkenorientierung → Fokus auf Ressourcen statt Defizite.

​

  • Zielorientierung → Growth Mindset, klare Richtung und Sinnhaftigkeit.

​

  • Flow-Erleben → Motivation durch mehr Wirksamkeit im Tun.

​​

  • Job Crafting → "Ich kann den Job aktiv mitgestalten."

Erkenntnisse aus der Hirnforschung

Handlungsorientierung aktiviert das Belohnungssystem: Wer ins Tun kommt, schüttet Dopamin aus – das motiviert, stabilisiert Emotionen und steigert die Problemlösefähigkeit.


Neuroplastizität braucht Gestaltungsspielräume: Sie fördern neuronale Vernetzung – eine Voraussetzung für Lernen und Entwicklung.

​

Wenn wir immer nur die gleichen Erfahrungen machen, wächst in unserem Hirn nicht viel Neues. Verlassen wir jedoch unsere Komfortzone, entstehen neue neuronale Verknüpfungen.

​

Je mehr ein Mensch mitgestalten kann, desto wertvoller wird für ihn das erreichte Ergebnis.

​

Wenn wir etwas freiwillig tun dürfen, wird die menschliche Struktur des Gehirns aktiv.

​

Wenn Menschen glauben, gemeinschaftlich an einer Aufgabe zu arbeiten, erhöht sich ihre Motivation. Zudem erscheint ihnen die Aufgabe interessanter.

​

​Wenn das neurobiologische Grundbedürfnis von Gestaltung und Entfaltung erfüllt ist, geben Menschen dem Ergebnis der eigenen Arbeit eine deutlich höhere Bedeutung.

Beispiel aus der Arbeitswelt

→ Projekt neu aufsetzen:
Nach einer gescheiterten Produkteinführung stellt die Gestalter:in das Projektteam neu zusammen, kürzt unnötige Abstimmungen und sorgt für schnellere Entscheidungswege.

​

→ Routinen verbessern:
Sie erkennt, dass das Team jede Woche über die gleichen Probleme redet – und führt ein kurzes, lösungsorientiertes Wochenstand-up ein, das schnell Wirkung zeigt.

​

→ Eigeninitiative bei Veränderung:
Ohne auf offizielle Vorgaben zu warten, baut sie eigenständig eine interne Wissensdatenbank auf, die Kolleg:innen den Alltag erleichtert – und gewinnt so Unterstützung im Change-Prozess.

Zu den weiteren Rollen

bottom of page